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EU: Gebühren für Kreditkarten im Visier

Die EU-Kommision will die Gebühren für den Kreditkarteneinsatz europaweit auf 0,3 Prozent des Umsatzes begrenzen. Händler und Kunden sollen so entlastet werden.

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Zahlungen mit der Kreditkarte sollen günstiger werden. Der Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europaparlament hat eine entsprechende Neuregelung verabschiedet. Wenn ein Kunde mit Kreditkarte zahlt, sollen die Gebühren EU-weit höchstens 0,3 Prozent des Umsatzes betragen. Für schnell abgebuchte Zahlungen mit Debitkarten soll die Obergrenze bei 0,2 Prozent des Umsatzes und höchstens sieben Cent liegen. Diese Limits gelten für inländische sowie grenzüberschreitende Transaktionen.

Die EU geht davon aus, dass die Kreditkartenzahlungen Händler oder Dienstleister aktuell über 10 Milliarden Euro pro Jahr kostet. Im Besonderen profitieren große Kreditkartenfirmen wie Visa und Mastercard davon. Bisher sind die Gebühren von Kreditkartenzahlungen in der EU nicht einheitlich geregelt. Das soll nun die von der Kommission vorgeschlagene Verordnung ändern, die zur endgültigen Abstimmung ins Plenum des Parlaments geht. (sea)