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EU-Kommissar Monti prüft UMTS-Lizenzen in Frankreich

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Auf Druck des Europäischen Gerichtshofes nimmt EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti jetzt doch die Vorgänge bei der Vergabe der UMTS-Lizenzen in Frankreich unter die Lupe. Wie das Handelsblatt berichtet, wird Monti nun prüfen, ob Frankreich bei der Vergabe der Lizenzen gegen Wettbewerbsregeln verstoßen hat. Bereits im Oktober 2002 hatte das französische Telecom-Unternehmen Bouygues bei der EU Beschwerde eingereicht. Das Unternehmen sei bei der Lizenzvergabe massiv benachteiligt worden, lautet der Vorwurf.

Da die Wettbewerbsbehörde den Vorwürfen zunächst nicht nachgegangen war, verklagte das Unternehmen die Kommission im Februar wegen Untätigkeit vor dem Europäischen Gerichtshof. Diese Klage hat nun offenbar die gewünschte Wirkung erzielt. (tol)