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EU-Kommissarin sieht gute Chancen für Roaming-Gebührensenkung

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EU-Medienkommissarin Viviane Reding sieht gute Chancen, bis zum Sommer eine Einigung über die geplante drastische Senkung der Roaming-Gebühren in der Gemeinschaft zu erzielen. Das betonte Reding heute auf der CeBIT. Die Kommissarin trifft sich am Rande der Messe mit den zuständigen Ministern aus den 27 EU-Mitgliedsländern. Sie habe darüber in Hannover auch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesprochen, die amtierende EU-Ratspräsidentin ist.

Die EU-Kommission hatte im vergangenen Sommer vorgeschlagen, eine Obergrenze für die so genannten Roaming-Gebühren für Telefonate im europäischen Ausland festzusetzen. Nach jüngsten Informationen peilt die Kommission bei Verbraucher-Preisen für Anrufe ins Heimatland eine Obergrenze von 44 Cent pro Minute an und von 15 Cent bei eingehenden Anrufen. Das EU-Parlament und die deutsche Ratspräsidentschaft haben etwas höhere Tarife vorgeschlagen. Diskussionen gibt es auch darüber, ob die Regulierung auf Datendienste ausgeweitet werden soll. Dafür setzten sich EU-Parlamentarier ein, sagte Reding. (dpa) / (anw)