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EU-Kommission lässt Intel-Büros in Europa durchsuchen

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Die EU-Kommission hat heute Büros des Prozessorherstellers Intel in mehreren Ländern Europas durchsuchen lassen. Dies bestätigte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Außerdem habe man die Büros von "mehreren Herstellern und Großhändlern von Computern" durchsuchen lassen. Der Sprecher wollte nicht sagen, um wie viele Firmen in welchen Ländern es sich gehandelt habe.

Bei den Durchsuchungen geht es dem Vernehmen nach um den Verdacht, Intel habe mit Rabattgewährung eine beherrschende Marktposition missbraucht. Diesem geht die EU-Kommission seit vorigem Jahr nach. Der Konkurrent AMD ist kürzlich in Japan und in den USA wegen ähnlicher Vorwürfe gegen Intel vor Gericht gezogen. (anw)