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EU beschließt einheitliche Frequenzen für schnellen Mobilfunk

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Wie erwartet hat das EU-Parlament (EP) am Mittwoch dem von der Kommission vorgeschlagenen ersten Programm zur einheitlichen Nutzung freiwerdender Funkfrequenzen zugestimmt. Damit müssen die Mitgliedsstaaten bis Ende 2012 die Frequenzen 2,5 bis 2,69 GHz, 3,4 bis 3,8 GHz und 900/1800 MHz für drahtlose Breitbandkommunikation freigeben. Dazu gehören die 3G- und 4G-Techniken UMTS und LTE.

Ab 2013 muss zudem das 800-MHz-Band (790 bis 862 MHz) für die Breitbandnutzung zur Verfügung stehen. Dieser Bereich wurde bislang von vielen analogen Rundfunk- und Fernsehsendern genutzt und wird jetzt durch die Umstellung auf digitale Übertragung frei. Durchsetzen konnte sich das EP mit seiner Forderung, bis 2015 weitere 1200 MHz für mobile Datendienste freizumachen.

Bis Mitte 2013 will die Kommission gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten eine detaillierte Untersuchung der Frequenznutzung zwischen 400 MHz und 6 GHz auf den Weg bringen. Auf deren Basis soll in Zukunft die Zuweisung von Frequenzen für bestimmte Zwecke einheitlich für die ganze EU erfolgen. (ck)