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EU fahndet nach Exclusiv-Deals von Google

Google steht weiterer Ärger mit der Europäischen Union ins Haus. Diesmal im Fokus: Absprachen, die Apps der Konkurrenz behindern sollten.

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DIe Wettbewerbshüter der EU wollen Googles Android-Deals mit Herstellern von Smartphones unter die Lupe nehmen.

(Bild: dpa, Martin Gerten/Symbol)

Die EU bereitet Ermittlungen gegen Google vor, um herauszufinden, ob es rund um Android wettbewerbswidrige Absprachen mit Telefonherstellern gab. Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge erhielten Hersteller von Mobilgeräten mit Android einen Fragebogen, in dem diese Auskunft über "exklusive" Absprachen geben sollen.

Konkret suchen die Wettbewerbshüter der EU nach E-Mails, Memos oder anderen internen Dokumenten, die belegen, dass Google den Herstellern oder Mobilfunkanbietern untersagt hat, bestimmte Apps vorzuinstallieren, die Google-Produkten Konkurenz machen. Ebenfalls im Fokus der Ermittlungen stehen Googles "Anti-Fragmentation Agreements". Diese verlangen von Herstellern, dass sie alle Google-Produkte in einem Paket ausliefern. (bbe)