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Technology Review

EU gegen Trump: Die Energiepolitik für Europa und die USA könnte kaum unterschiedlicher sein

Die EU will die Kohlesubventionen verringern, der neu gewählte US-Präsident Trump dagegen plant eine Wiederbelebung der Kohleindustrie. Und auch beim Thema Energiesparen herrscht Uneinigkeit.

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Pläne zur Energiepolitik für Europa und USA könnten kaum unterschiedlicher sein

Während die EU ein ambitioniertes neues Paket zur Erreichung ihrer Zusagen nach dem Pariser Klimaschutzabkommen vorgestellt hat, geht die Entwicklung in den USA unter dem neu gewählten Präsidenten Donald Trump offenbar genau in die entgegengesetzte Richtung. Vor allem in Bezug auf Kohleförderung und Energiesparen könnten die Ankündigungen kaum unterschiedlicher sein, berichtet Technology Review online in "Energiepolitik: EU gegen Trump".

Mit dem Ende November vorgestellten Paket will die EU ihren Teil dazu beitragen, dass das Ziel erreicht wird, die Erderwärmung auf maximal 2 Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten zu begrenzen. Eine zentrale Rolle in dem mehr als 1000 Seiten umfassenden Papier spielen die Kürzung von Kohlesubventionen und die Verringerung des Energieverbrauchs um 30 Prozent bis 2030.

Trump dagegen hat angekündigt, in seinen ersten 100 Tagen im Amt "arbeitsplatzvernichtende Einschränkungen der Produktion von Energie in den USA, einschließlich Schieferressourcen und sauberer Kohle", aufzuheben. Von Energiesparen will er also offensichtlich nichts wissen. Bei Kohle wiederum hat der designierte Präsident erkennen lassen, dass er eine Wiederbelebung der strauchelnden Industrie anstrebt.

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