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EU will Fusion von Sony und Bertelsmann-Musiksparten intensiver beleuchten

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Die geplante Fusion der Musiksparten von Bertelsmann und Sony wird sich durch eine gründlichere Untersuchung der EU-Kommission verzögern. Die einmonatige Untersuchung der Fusion sollte eigentlich am 12. Februar beendet sein, werde nun aber auf eine viermonatige, eingehende Untersuchung erweitert, berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kommissions-Kreise.

Mit Sony-BMG soll der zweitgrößte Musikproduzent der Welt entstehen. Die beiden Vertragspartner sollen jeweils zu 50 Prozent an dem neu geschaffenen Unternehmen beteiligt sein, das die Plattenladen- und Musikproduktionsbereiche der beiden Medienkonzerne vereinen wird. Die Musikverlage, die Auslieferung sowie die DVD- und CD-Produktion sind nicht von der Fusion betroffen; auch Sony Music Japan fällt nicht unter die Vereinbarung zwischen den beiden Konzernen. Der Vorstand wird zu gleichen Teilen aus beiden Unternehmen besetzt. Vorstände beider Unternehmen glauben, durch Abbau von Arbeitsplätzen und Einsparungen im Marketing die Kosten jährlich um 250 bis 300 Millionen Dollar drücken zu können. (wst)