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Ebay-Toolbar für Firefox mit Bilder-Vorschau

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My eBay Fox zeigt Vorschaubilder auch dann, wenn der Verkäufer nicht dafür bezahlt hat.

Vier Studenten der Stanford University sind mit ihrer Browser-Erweiterung My eBay Fox dem offiziellen Ebay-Toolbar zuvorgekommen, das von der Mozilla-Foundation und Ebay gemeinsam entwickelt wird und erst seit Anfang Mai als Beta-Version zu haben ist.

Dem amerikanischen Add-on My eBay Fox fehlt es noch an Übersetzungen und Internationalisierung, so landet man stets auf der amerikanischen Ebay-Seite und findet in den Tools nur amerikanische Webseiten für Preisvergleiche. Dafür bietet das Add-on eine Zusatzfunktion, die Ebay überhaupt nicht gefallen dürfte, für die Anwender jedoch äußerst komfortabel ist.

Lässt man im Browser eine Artikelübersicht von Ebay darstellen, etwa die Artikel einer bestimmten Kategorie oder die Ergebnisseite einer Suchanfrage, so werden vom Verkäufer hinterlegte Bilder der Artikel üblicherweise nur durch eine kleine grüne Kamera symbolisiert. Nur wenn der Verkäufer die 75 Cent teure Zusatzoption Galerie auswählt, bekommt der Käufer bereits in der Übersicht das Artikelbild verkleinert dargestellt. My eBay Fox hingegen durchsucht alle aufgelisteten Angebote, berechnet selbst verkleinerte Artikelbilder (Thumbnails) und fügt sie anstelle der grünen Kamera-Symbole in der Übersicht ein. So erhält man stets die übersichtliche Galerie-Anzeige, auch wenn der Verkäufer sie gar nicht bestellt und bezahlt hat. Dabei ist es nicht erforderlich, die im Paket von My eBay Fox enthaltene Ebay Toolbar der Stanforder Studenten einzublenden, die Thumbnail-Funktion arbeitet im Hintergrund und funktioniert auch auf den deutschen Ebay-Seiten problemlos.

Es bleibt abzuwarten, wie schnell Ebay auf das Add-on aus Stanford reagiert und die kostenlose Vorschau unterbindet. Sollte My eBay Fox Schule machen und künftig Verkäufer darauf verzichten, Galeriebilder zu ordern, geht Ebay viel Geld verloren. Die Verweise auf Preisvergleichsseiten und die Quick-Links auf die Konkurrenzseiten von Amazon und Yahoo dürften ebenfalls nicht nach dem Geschmack des Auktions-Riesen sein. (mid)