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Ebay tappt bei Sicherheitslücke offenbar im Dunkeln

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Angeblich soll es seit über einem Jahr möglich sein, bei Ebay Benutzernamen und Passwörter auszuspähen. Von Ebay-Betrügereien hört man immer wieder. Dass sich aber "jeder halbwegs clevere 12-Jährige" Namen und Passwort von Bietern erschleichen können soll, wie es das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" meldet, dürfte den Verantwortlichen bei der Auktionsplattform überhaupt nicht gefallen. Mit den erschlichenen Daten könne man laut Spiegel dann auf Kosten der Opfer einkaufen oder deren Waren auf eigene Rechnung verkaufen.

Ein Hannoveraner Computerspezialist habe Ebay schon vor mehr als einem Jahr auf diese Lücke hingewiesen. Auf seinen Vorschlag, ihn für Details zu bezahlen, habe Ebay als Beweis für die Existenz des Problems 1000 Kundendatensätze gefordert. Da dies gegen das Datenschutzgesetz verstoßen hätte, soll der Hannoveraner den Kontakt abgebrochen haben. Am morgigen Montag will Ebay allerdings wieder verhandeln. Ein Sprecher von Ebay betonte gegenüber dem Spiegel jedoch, dass man den Datenschutz "sehr ernst" nähme. Einen Warnhinweis an Ebay-Nutzer scheinen die Verantwortlichen indes trotzdem für überflüssig zu halten. (adb)

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