Echo Dot und Amazon Tap mit eingebauter Sprachassistentin "Alexa"

Noch gibt es nicht einmal Amazons ersten vernetzten Lautsprecher Echo mit eingebauter digitaler Assistentin Alexa in Deutschland. Dafür bringt der Versandhändler in den USA schon zwei weitere Geräte mit Sprachsteuerung auf den Markt.

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(Bild: Amazon)

Von
  • Volker Zota

Amazon forciert seinen Vorstoß ins Smart Home, will mit seiner digitalen Assistentin Alexa aber auch darüber hinaus. Um das zu erreichen, stellte das Unternehmen in den USA gleich zwei neue Geräte vor.

Echo Dot fehlt zwar der Mehrweglautsprecher, die anderen Funktionen sind jedoch dieselben wie bei Amazon Echo.

Echo Dot sieht aus wie der Kopf des zylindrischen Netzwerklautsprechers Amazon Echo. Er ist zum Anschluss an vorhandene Boxen gedacht und hat selbst nur noch einen Minilautsprecher zur Sprachausgabe, der zum Einsatz kommt, wenn kein Audiosystem angeschlossen ist. Zur Musikwiedergabe muss man eine HiFi-Anlage oder Aktivlautsprecher anschließen. Echo Dot wird per WLAN ins Heimnetz eingebunden, per Bluetooth (A2DP) nimmt er Kontakt zum Smartphone oder Bluetooth-Lautsprechern auf.

Die Besonderheit ist die eingebaute Sprachassistentin Alexa, die aufs Wort hört, denn in Echo Dot steckt ein Mikrofon-Array, dass auf das Signalwort "Alexa" lauscht, um Fragen zu beantworten, Musikwünsche oder Bestellungen entgegenzunehmen. Außerdem kann man darüber Smart-Home-Equipment per Sprache steuern. Amazon verkauft Echo Dot vorerst ausschließlich an Prime-Kunden in den USA. Der Preis von 90 US-Dollar ist kein Schnäppchen, aber immerhin 90 US-Dollar günstiger als beim ausgewachsenen Echo.

Amazons Werbeclip für Echo Dot (Quelle: Amazon)

Amazon Tap ist eine kleinere Version von Amazon Echo zum Mitnehmen. Im stationären sitzt der Lautsprecher in einer Ladeschale.

Das zweite neue Gerät mit Alexa-Unterstützung ist der 16 cm hohe Mobil-Lautsprecher Amazon Tap. Der 130 US-Dollar teure Lautsprecher soll im Akkubetrieb bis zu 9 Stunden laufen und koppelt sich ebenfalls via Bluetooth ans Smartphone respektive WLAN ans Heimnetz oder einen Hotspot. Anders als Amazon Echo und Echo Dot lauscht Amazon Tap nicht permanent, sondern wie das Fire TV bei Druck auf die Sprach-Taste am Gehäuse. Soll der Tap auch unterwegs Fragen beantworten oder direkt Musik von Diensten wie Amazon Prime Music, Pandora oder Spotify streamen können, muss man die Internet-Verbindung des Smartphone teilen. (vza)