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Echtzeit-Video mit Final Cut Pro 2.0

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Apple hat eine neue Version seines Videoschnittprogramms Final Cut Pro angekündigt. In Amerika soll die Software zum Preis von 1000 US-Dollar erhältlich sein, ein Upgrade kostet 250 US-Dollar. Ein deutscher Auslieferungstermin steht noch nicht fest.

Mit Final Cut Pro 2.0 könne man auf einem Power Mac G4 bis zu 30 Prozent schneller arbeiten, rührt Apple nun die Werbetrommel; auf einem Dual-Prozessorsystem liege der Geschwindigkeitszuwachs sogar bei 70 Prozent. Erreicht werde dies durch eine neue Rendering-Engine, die auf QuickTime 5.0 aufsetzt. Im Verbund mit Spezial-Hardware wie der RTMac-PCI-Karte von Matrox sei zukünftig auch die Echtzeitbearbeitung von Video auf bis zu drei Spuren möglich.

Neben zahlreichen Verbesserungen der Arbeitsoberfläche und Bedienung biete das neue Final Cut Pro mehr als 75 eingebaute Filter und Effekte. Dazu hat Apple eine Schnittstelle für After-Effects-Plugins eingerichtet, die den Funktionsumfang des Programms nochmals erweitern. Verbessert hat Apple auch den bisher nicht sehr überzeugenden Titelgenerator, der nun ohne großen Aufwand Rolltitel erzeugen kann. Der mitgelieferte Media Cleaner 5 EZ sorgt für eine reibungslose Ausgabe in Web-Streamingformaten und auch im Audio-Bereich liegt mit Peak DV ein zusätzliches Tool bei, das die Bearbeitung komfortabler gestaltet und die Einbindung von VST-Plugins ermöglicht.

Final Cut Pro 2.0 setzt einen PowerPC mit mindestens 300 MHz, 192 MByte RAM, Mac OS ab Version 9.1 und QuickTime 5.0 voraus. In der Classic-Umgebung von Mac OS X soll das Programm zunächst nicht laufen, zumindest werde dies nicht nicht offiziell unterstützt, erklärte Apple. (mck)