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Ein Jahr nach Freilassung: Chelsea Manning kommt zur re:publica

Die re:publica hat ihren Stargast: Chelsea Manning wird Anfang Mai in Berlin erwartet und von ihrem Leben nach jahrelanger US-Militärhaft erzählen. Manning hatte Informationen an Wikileaks weitergegeben und war später enttarnt worden.

Ein Jahr nach Freilassung: Chelsea Manning kommt zur re:publica

Chelsea Manning

(Bild: Tim Travers Hawkins/CC BY-SA 4.0 )

Die Whistleblowerin Chelsea Manning will Anfang Mai auf der Internetkonferenz re:publica in Berlin auftreten. Ein Jahr nach ihrer Freilassung werde Manning "über ihr neues Leben als freier Mensch sprechen, über zivilen Ungehorsam über radikale Politik und die Folgen von unkontrollierbarer Staatsmacht", teilten die Macher der re:publica und der Media Convention am Dienstag gemeinsam mit.

Manning war im Mai 2017 nach fast sieben Jahren aus US-Militärhaft entlassen worden, nachdem Präsident Barack Obama die Strafe kurz vor dem Ende seiner Amtszeit verkürzt hatte. Vor ihrer Geschlechtsumwandlung war sie unter dem Vornamen Bradley bekannt. Manning hatte als Computerexperte für die US-Streitkräfte gearbeitet und große Datenmengen geheimen Materials inklusive des berüchtigten Videos "Collateral Murder" an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet. Dafür war eine Haftstrafe von 35 Jahren verhängt worden.

Die re:publica findet vom 2. bis 4. Mai statt, Motto in diesem Jahr ist "POP". Am 5. Mai soll es auf dem Konferenzgelände an der Station Berlin zudem ein kostenloses Bürgerfest mit Debatten und Vorträgen geben. Die Idee dahinter sei, die Themen der digitalen Zivilgesellschaft einem größeren Publikum zu vermitteln, hieß es. (dpa) / (mho)

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