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Eine Milliarde Song-Downloads im iTunes Music Store

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Apple konnte in seinem iTunes Music Store am Mittwoch (kalifornische Zeit) eine Milliarde Songs, die aus dem Online-Musikshop heruntergeladen wurden, verzeichnen. Als Preis für den User, der den milliardsten Song kaufte, gab es einen iMac mit 20-Zoll-Monitor, zehn iPod-Musikplayer mit 60-GByte-Festplatte und eine iTunes Music Card zum Einkauf im Online-Musikshop im Wert von 10.000 US-Dollar.

Bis die Marke von einer Milliarde heruntergeladener Songs erreicht wurde, benötigte Apple mit seinem Online-Musikshop nicht einmal ganz drei Jahre: Im April 2003 startete der iTunes Music Store. Die Schwelle von einer Million heruntergeladener Songs war schon nach einer Woche erreicht; im Oktober 2003 gab es dann auch die Windows-Version der iTunes-Software. Recht zähe Verhandlungen mit der Musikindustrie führten aber dazu, dass der Online-Musikshop in Europa erst Mitte 2004 startete.

Mittlerweile ist die Kombination aus Musikplayer iPod und Online-Musikshop eine wichtige Stütze von Apples Bilanzen – Apple reklamiert mit dem iTunes Music Store einen Marktanteil von 80 Prozent im weltweiten Online-Musikmarkt und meint, auch in Deutschland den bisherigen Marktführer, T-Onlines Musicload, überholt zu haben. Bei der Musikindustrie, anfangs vom Erfolg des iTunes Music Store überrascht, weckt der anhaltende Zuspruch der Nutzer neue Begehrlichkeiten: EMI etwa forderte eine "flexiblere Preisgestaltung", Sony BMG und Warner Music möchten die Preise für Online-Musik erhöhen. Auch Konkurrenz wird von den Erfolgen Apples im Musikmarkt angezogen: Neben bestehenden Musikdiensten wie Napster, RealNetworks oder den OD2-Shops wollen künftig angeblich auch Google, Amazon und Microsoft ein Stück vom Online-Musikmarkt abhaben. (jk)