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Einheitsfront gegen Spyware

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Die vom Center for Democracy and Technology initiierte Anti-Spyware Coalition (ASC) hat ihre Website für jedermann zugänglich gemacht. Die Vereinigung, in der außer Diensteanbieter wie Yahoo, AOL und Earthlink vor allem sicherheitsbemühte Softwareschmieden vom Schlage Lavasoft, McAfee, Microsoft, Safer-Networking und Webroot, aber auch die Berkeley School of Law und die Canadian Internet Police vertreten sind, stellt in ihrer ersten öffentlichen Aktion eine PDF-Datei mit einschlägigen Begriffserklärungen zur Debatte. Die Autoren erbitten Kommentare zu diesem Papier bis zum 12. August, um eine Basis für weiter reichende Übereinkünfte festzulegen, etwa um die Klassifizierung vermeintlicher Spyware zu objektivieren.

Dass eine solche Absprache notwendig ist, beweist die Irritation um jüngst angepasste Empfehlungen in Microsofts Antispyware über erkannte Hintergrundprogramme. Das vorliegende Dokument der ASC erläutert allerdings nur Vokabeln von so geläufigen Abkürzungen wie EULA für End User Licence Agreement bis zu speziellen Technik-Beschreibungen wie Alternate Data Stream oder Rootkit. Bis zu einem stringenten Standard, der die Gefährlichkeit von Spyware-Paketen beschreibt, ist es also noch ein weiter Weg. (hps)