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Einparkhilfen sind schneller und akkurater als Menschen

Einparksysteme können in weniger Zügen und insgesamt schneller einparken als Menschen, hat ein US-amerikanischer Verkehrsclub herausgefunden.

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Display der Einparkhilfe im Jeep

(Bild: AAA)

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Einparkhilfen werden in immer mehr moderne Autos eingebaut, doch treffen sie auf skeptische Autofahrer, hat der US-Verkehrsclub American Automobile Association (AAA) ermittelt. Lediglich ein Viertel in einer Studie Befragten seien bereit, dieser Technik zu vertrauen. Die AAA hat darum die Technik im Vergleich zu den menschlichen Einparkfähigkeiten getestet und will festgestellt haben, dass die automatischen Systeme besser abschneiden.

Einparksysteme besser als Menschen (5 Bilder)

Die fünf Testwagen
(Bild: AAA)

Einparksysteme könnten im Schnitt 10 Prozent schneller einparken als Menschen, hätten Vergleichsversuche ergeben. Auch brauchten sie beim parallelen Einparken 47 Prozent weniger Züge – oft nur einen im Vergleich zu zwei bis drei, die Menschen bräuchten – und landeten 37 Prozent näher am Bordstein. Außerdem träfen sie den Bordstein auch seltener beim Einparken. Allerdings hat die AAA auch festgestellt, dass manche Systeme zu nah an der Straßenkante parken, so dass Felgen und Reifen beschädigt werden könnten.

Getestet wurde mit vier Fahrern und fünf Automodellen. Jeder Fahrer parkte jedes Auto fünfmal selbst ein und fünfmal mit Parkhilfe. Eingesetzt wurden dafür jeweils ein aktueller Lincoln MKC, Mercedes-Benz ML400 4Matic, Cadillac CTS-V Sport, BMW i3 und ein Jeep Cherokee Limited.

Das Einparksystem braucht weniger Züge

(anw)