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Einschränkung von Handy-Subventionen beglückt E-Plus

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Die Streichung von Subventionen für Handys ohne festen Vertrag hat dem Mobilfunkanbieter E-Plus nach eigenen Angaben das bisher beste Geschäftsjahr beschert. "Wir waren auf der CeBIT im vergangenen Jahr die ersten, die angekündigt hatten, die Verrücktheit zu beenden, nämlich Handys zu verschenken und auf Umsatz zu hoffen", sagte Uwe Bergheim, Chef von E-Plus. Die Kunden müssten lernen, dass Leistung im Bereich Telekommunikation Geld kostet.

Mit dem neuen Mobilfunkdienst i-mode will E-Plus "zwischen 400.000 und 600.000 neue Kunden in den kommenden 12 Monaten" gewinnen. Die Nummer drei im deutschen Mobilfunkmarkt verfügt derzeit über 7,5 Millionen Kunden, davon 59 Prozent mit einem festen Vertrag und 41 Prozent, die über eine Pre-Paid-Karte telefonieren. Die Zahl der Geschäftskunden habe E-Plus um 50 Prozent gesteigert, sie machten inzwischen 10 Prozent des Kundenstamms aus. i-mode steht nur Vertragskunden zur Verfügung und soll dazu beitragen, dass die Nutzer den Umsatz pro Abo um 20 bis 25 Prozent steigern. "i-mode ist ab heute Realität. Der alte Standard WAP ist Kreidezeit, i-mode ist Echtzeit", sagte Bergheim.

Der in Japan entwickelte Service sei keine Insellösung. "i-mode ist die Vorstufe, was wir mit WAP 2.0 und UMTS für alle erleben werden." In Japan habe der Service 31 Millionen Kunden. Wenn das kein begeisterndes Produkt wäre, würde nicht so viele Japaner i-mode nutzen. In den kommenden Monaten will E-Plus das Angebot der i-mode-tauglichen Handys um zwei preiswertere Modelle von Toshiba und Trium erweitern. Bisher kann man den Dienst nur mit dem 249 Euro teuren Mobiltelefon n21i von NEC nutzen. (dpa) / (dpa) / (pmz)

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