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Elbphilharmonie per Street View begehbar

Der Konzertbereich wird erst im Januar 2017 für Besucher eröffnet, Google Street View lädt aber bereits jetzt auf eine virtuelle Tour durch das neue Hamburger Kulturwahrzeichen ein.

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Die Elbphilharmonie ist vor Einweihung im Januar 2017 schon virtuell zu besichtigen.

Zwei Monate vor der Eröffnung der Elbphilharmonie ist die öffentliche Plaza in 37 Metern Höhe heute mit einem Festakt eingeweiht worden. Um aber endlich Einblicke in die Innenräume des 110 Meter hohe Gebäude im Strom der Elbe erhaschen zu können, lädt Google Street View Neugierige bereits jetzt auf eine Tour durch die Innenräume ein.

Das Großprojekt aus Glas der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron konnte endlich offiziell vom Bauunternehmen Hochtief an die Stadt Hamburg übergeben werden. Während das Hotel und die Gastronomie schon für Besucher geöffnet haben, bleibt der Konzertsaal aber noch bis Januar 2017 geschlossen.

Angesichts der 4765 Orgelpfeifen und des pompösen Aufbaus des gesamten Gebäudes könnte der Betrachter ins Schwelgen kommen. Zumindest Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) bereut die Entscheidung für das neue Kulturwahrzeichen nicht: "Dass Hamburg sich entschieden hat, die Elbphilharmonie zu errichten, ist eine richtige Entscheidung gewesen." Die Eröffnung aller Gebäudeteile war für 2010 geplant, die Kostensteigerung von 77 auf 789 Millionen Euro sorgte jahrelang für Schlagzeilen.

Google Street View zeigt jetzt die andere Seite der Medaille: Innenräume, Ausstattung und ihre eigenen Fotografen bei der Arbeit im aktuellen Pressealbum. Hamburgbewohner und -bereisende können ab dem 11. Januar 2017 in den Konzertbereich und ihre Street View-Eindrücke abgleichen. (Mit Material der dpa) / (lel)