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Electronic Arts hebt Quartalsprognose an

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Der US-amerikanische Spiele-Publisher Electronic Arts (EA) hat am Ende des vergangenen Quartals an der Milliarden-Umsatzschwelle gekratzt. Mit 999 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen 184 Millionen US-Dollar mehr umgesetzt als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Ohne Sondereffekte, die sich aus dem Verkauf einiger Titel und digital vertriebener Spiele ergaben, betrug der Umsatz 524 Millionen US-Dollar, das wären 2,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Nettogewinn stieg laut Mitteilung von 96 Millionen auf 221 Millionen US-Dollar an.

Sein Unternehmen sei sowohl im Bereich der herkömmlich angebotenen Spiele – mit Titeln wie NCAA und Vorbestellungen für Battlefield 3 – als auch bei den über das Internet und auf mobilen Geräten laufenden Spielen gewachsen, sagte EA-Chef John Riccitiello. Auch hätten sich die Titel Portal 2, Crysis 2 und FIFA 11 gut verkauft.

Für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahrs hebt EA die Prognose für den Gewinn je Aktie um 2 Cent an, das Unternehmen erwartet nun einen Verlust zwischen 13 und 3 Cent je Aktie. Der Umsatz werde sich im Bereich von 925 Millionen bis 975 Millionen US-Dollar bewegen. Analysten waren von weniger ausgegangen. Im gesamten Jahr werde sich der Umsatz der über das Internet und auf mobilen Geräten vertriebenen Spiele auf bis zu 1,15 Milliarden US-Dollar summieren. (anw)