Electronic Arts setzt sich für offene Spieleplattform ein

Inkompatible Konsolen machten Entwicklern und Verbrauchern das Leben schwer, sagte EA-Manager Gerhard Florin in einem Interview.

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Von
  • Andreas Wilkens

Gerhard Florin, Executive Vice President bei Electronic Arts, setzt sich für eine standardisierte, offene Plattform für Videospiele ein. Die Entwickler der konkurrierenden Spielesysteme sollten den Weg dazu freimachen, forderte Florin in einem BBC-Interview. Derzeit produziere sein Unternehmen Spiele für 14 verschiedene Systeme wie Konsolen, tragbare Geräte und Computer. Entwicklern und Verbrauchern werde durch Inkompatibilitäten das Leben schwer gemacht.

Florin geht davon aus, dass serverbasierte Spiele, die per Streaming auf PCs oder Set-Top-Boxen mit HTDV-Fähigkeiten und Internetanschluss landen, an Bedeutung gewinnen werden. Der Verbraucher benötige dann keine Xbox 360, Playstation 3 oder Wii mehr, er werde nicht wahrnehmen, auf welcher Plattform er spiele. Allerdings geht er davon aus, dass es die unterschiedlichen Konsolen vorerst wohl noch bis zu 15 Jahre geben werde. (anw)