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Elektroauto-Kaufprämie: 183 Millionen von 600 Millionen Euro ausbezahlt

Die Zahl der Anträge auf Förderung beim Neukauf eines Elektroautos hat in den vergangenen Monaten angezogen.

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Die kumulierten Neuzulassungen erreichten am 31. August 264.000 2019 Elektro-Pkw, davon sind 55 Prozent batterieelektrische Fahrzeuge (dunkleres Blau).

(Bild: VDA)

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Die staatliche Prämie für den Kauf von Elektroautos wird bei den Bundesbürgern beliebter. Die Zahl der Anträge habe in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, hieß es vom zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Bis Ende September gab es insgesamt 141.000 Anträge.

Nach der Entscheidung der Bundesregierung, die Förderbedingungen weiter zu verbessern, wird damit gerechnet, dass im kommenden Jahr 200.000 Neuanträge gestellt werden. Bisher seien rund 183 Millionen Euro von den 600 Millionen Euro aus staatlichen Fördermitteln ausbezahlt worden. Daneben seien 22,6 Millionen Euro bereits bewilligt.

Für rein batterieelektrisch angetriebene Autos gibt es je 4000 Euro, für Hybridautos 3000 Euro Zuschuss. Das Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von weniger als 60.000 Euro haben. Die Prämie wird je zur Hälfte finanziert vom Bund und der Autoindustrie, die über Rabatte weitere 600 Millionen beisteuert.

Die Bundesregierung plant in ihrem Klimapaket, die Kaufprämie zu verlängern, und zwar ab 2021. Sie gilt für Pkw mit Elektro-, Hybrid- und Wasserstoff- oder Brennstoffzellenantrieb. Die Prämie soll für Autos steigen, die weniger als 40.000 Euro kosten.

Der "Umweltbonus" war vor mehr als drei Jahren eingeführt worden, hatte die Erwartungen vor allem zu Beginn aber bei weitem nicht erfüllt. Die Autohersteller wollen in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche E-Autos auf den Markt bringen. Als Problem gilt aber noch die Ladeinfrastruktur, an der es oft mangelt.

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(anw)