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Elektroauto Opel Ampera-e lässt auf sich warten

Opels Ampera-e soll nur in sehr kleinen Stückzahlen nach Deutschland kommen und zudem nur geleast werden können.

Elektroauto Opel Ampera-e lässt auf sich warten

(Bild: heise online / Stefan Porteck)

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Das für dieses Jahr angekündigte Elektroauto Opel Ampera-e kommt zunächst nur in sehr kleinen Stückzahlen auf den europäischen Markt. In Deutschland erhalten von den rund 2400 Opel-Händlern nur 40 speziell geschulte Kommissionsagenten Fahrzeuge des Modells, wie das Unternehmen am Montag in Rüsselsheim auf Nachfrage erklärte. Dort kann es von Privatkunden ab Herbst nur geleast, nicht aber vollständig gekauft werden. Opel kündigte ein eigenes Reservierungssystem für das reichweitenstarke Elektroauto an. Für Großkunden ist ein eigenes Kontingent vorgesehen.

Nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung müssen sich kaufwillige Privatkunden voraussichtlich bis Ende 2018 oder Anfang 2019 gedulden. Opel wollte dies nicht kommentieren, das Unternehmen sei mit der Konzernmutter General Motors in Verhandlungen, eine größere Zahl von Fahrzeugen für den europäischen Markt geliefert zu bekommen.

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Der Ampera-e wird wie sein fast baugleiches Schwestermodell Chevrolet Bolt in den USA gefertigt. Seit dem Verkaufsstart im Dezember 2016 seien auf dem dortigen Markt knapp 5000 Wagen verkauft worden, berichtete die Zeitung. Die Zahl der 2017 verfügbaren Autos für Europa steht laut Opel noch nicht fest.

Als erstes soll der Wagen in Norwegen vermarktet werden, wo es besonders hohe Subventionen und Nachfrage für Elektroautos gibt. Noch unklar ist die Zukunft des Modells, wenn Opel wie geplant in diesem Jahr von GM an den französischen PSA-Konzern verkauft wird.

(dpa) / (anw)

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