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Elektroauto e.Go Life: Produktion verzögert sich

Das Aachener Startup e.Go Mobile kann nicht so viele Kleinwagen bauen wie geplant. Es gibt Probleme mit der Batterie.

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(Bild: e.Go Mobile)

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Vom Elektrokleinwagen e.Go Life können derzeit nicht so viele Exemplare ausgeliefert werden wie erhofft. Wollte das Aachener Unternehmen ursprünglich bis Ende des Jahres sämtliche vorbestellten E-Autos auf die Straße bringen, könnten es womöglich lediglich 600 werden. Schuld sind Probleme mit der Batterie, wird Günther Schuh, CEO der e.Go Mobile AG, in einem Fernsehbericht zitiert.

Bei Tests habe sich gezeigt, dass die Batterie nicht ausreichend wasserdicht ist, berichtet der WDR. Zurzeit werde nachgebessert. Die restlichen der insgesamt bisher 3300 Vorbestellungen sollen bis April 2020 bedient werden.

Erste Serienfahrzeuge des e.Go Life waren dieses Jahr im Mai ausgeliefert worden. Schuh meint, kommendes Jahr sollen bis zu 10.000 Autos in Aachen produziert werden, danach könnten es 20.000 pro Jahr werden.




Der kompakte, viersitzige e.Go Life ist als Zweitwagen oder Flottenfahrzeug gedacht. Zunächst wird er mit einem Hochvolt-Elektromotor mit 60 kW und einer 21,5kWh-Batterie ausgestattet. Für Ende 2019 waren Varianten mit 40 und 20 kW und entsprechend kleineren Batterien geplant. Dadurch sollen Brutto-Verkaufspreise für die Basisversionen inklusive Batterien von 19.900 Euro (Life 60) bis 15.900 Euro (Life 20) ohne Umweltprämie möglich werden. Die Reichweite der Modelle soll ab 135 km aufwärts betragen. Im Februar dieses Jahres hatte e.Go Mobile auch eine Sportausführung seines Flitzers präsentiert.

Elektro-Stadtauto e.Go Life (16 Bilder)

Seit dem 9. Mai wird der Elektrokompaktwagen in Serie gebaut.

(Bild: e.Go Mobile)

(anw)