Elektroauto: Škodas nächstes E-Auto soll ein SUV sein

Nach einem Kleinwagen wollen die Tschechen als nächstes Elektroauto ein Sport Utility Vehicle auf den Markt bringen.

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Škodas bisherige SUV – allesamt Verbrenner – heißen Karoq, Kodiaq und Kamiq. Der neue, elektrische SUV heißt Enyaq. "Das 'E' am Anfang des Namens steht für Elektromobilität, das 'Q' am Ende stellt die eindeutige Verbindung zu den Tugenden eines SUV her", erläutert Škoda. Ein Bild vom tugendhaften Elektroauto existiert noch nicht.

(Bild: mit Material von Škoda)

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Die VW-Tochter Škoda will noch in diesem Jahr ihr nächstes Elektromodell auf den Markt bringen. Es soll ein SUV sein und Enyaq heißen. Gefertigt wird es als erstes Serienfahrzeug der tschechischen Marke auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) des Volkswagen-Konzerns. Genaue Details des Autos und ein Bild davon hat Škoda noch nicht veröffentlicht.

Seit Kurzem ist das erste Elektroauto der Tschechen Citigo iV auf dem Markt, ein Kleinwagen. Zusammen mit dem Plugin-Hybriden Superb iV hatte ihn heise Autos genauer betrachtet. Bis Ende 2022 will Škoda nach eigenen Angaben insgesamt zehn elektrifizierte Pkw auf die Straßen bringen.

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Bis 2025 rechnet Škoda mit einem Verkaufsanteil von 25 Prozent rein elektrischer Fahrzeuge und Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb. Bis 2021 will das Unternehmen 2 Milliarden Euro in die Entwicklung von elektrifizierten Modellen und den Aufbau eines ganzheitlichen und vernetzten Ökosystems für moderne und umweltfreundliche Mobilität investieren.

Die Idee des MEB verfolgt Volkswagen seit einigen Jahren. Der kommende Elektro-Pkw ID.3 von VW basiert auf dem MEB sowie auch der el-born von Seat. Die Bauplattform bietet der Konzern auch der Konkurrenz an.

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Porsche Taycan. Die Basisversion bringt es auf maximal 500 kW und 850 Nm, was für 3,2 Sekunden im Standardsprint ausreicht. Schluss ist bei 260 km/h. Sie ist ab Ende 2019 für 105.000 Euro zu haben

(anw)