Elektroautos: Hälfte der Autokäufer erwog E-Auto

Viele Autokäufer erwägen, eine elektrische Variante zu kaufen, tun es dann aber doch nicht. McKinsey hat die Hinderungsgründe erfragt.

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(Bild: guteksk7/Shutterstock.com)

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51 Prozent der Autokäufer in Deutschland haben zu ihrem jüngsten Autokauf ernsthaft erwogen, ein Elektroauto zu erwerben, hat eine Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey ergeben. 2019 haben sich dann nach jüngsten Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts knapp 2 Prozent für ein rein batterieelelektrisch betriebenes Fahrzeug entschieden.

36 Prozent der Autokäufer haben sich nicht für eine Elektrovariante entschieden, weil sie sich über Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Batterie sowie fehlende Lademöglichkeiten sorgten, ergab die McKinsey-Studie. Für 27 Prozent waren die höheren Anschaffungskosten der Grund, kein E-Auto zu kaufen. Für 16 Prozent war die Reichweite wichtig und für 8 Prozent die mangelnde Modellauswahl.

Ein Drittel der Interessierten und tatsächlichen Käufer sahen als Vorteil eines Elektroautos vor allem die Fahreigenschaften wie die Beschleunigung. Anreize wie Kaufprämien, Steuervorteile und kostenloses Parken sahen 25 Prozent sowie 22 Prozent geringere Gesamtbetriebskosten als Pluspunkte. Der Umweltschutz ist für 15 Prozent entscheidend.

Für die Analyse wurden laut McKinsey gut 12.000 Konsumenten in Deutschland, Norwegen, China und den USA befragt. In Norwegen und den USA ist die Ladedauer aus Sicht von E-Auto-Besitzern das größte Ärgernis, in Deutschland die Kostentransparenz. Ebenfalls als problematisch wird in diesen drei Ländern die Verfügbarkeit öffentlicher Ladestationen gesehen.

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(anw)