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Elektroautos: Kia plant bis 2025 elf batterie-elektrische Modelle

Der südkoreanische Autohersteller will bis 2025 gut 22 Milliarden Euro in die Elektrifizierung investieren.

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Der e-Niro soll bis 2025 elf weitere elektrische Geschwister bekommen.

(Bild: Kia)

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Kia hat seine Strategie für die nächsten zehn Jahre vorgestellt. Ein Ziel des südkoreanischen Autoherstellers ist es, bis 2025 rund 7 Prozent des weltweiten Elektroauto-Marktes einzunehmen – allerdings ohne den chinesischen Markt. Dazu beitragen sollen elf batterie-elektrische Modelle, die das Unternehmen in dem Zeitraum auf den Markt bringen will. Das erste dieser Reihe soll kommendes Jahr erscheinen.

In der Erwartung, dass der weltweite Markt für Elektroautos erstarken werde, rechnet Kia mit 500.000 jährlich verkauften E-Autos und insgesamt einer Million "umweltfreundlicher" Fahrzeuge. Auch hier nehmen die Südkoreaner den chinesischen Markt aus. Insgesamt wollen sie selbst mit diversifizierten Modellen dazu beitragen, dass die Elektromobilität populärer wird.

Angesichts des Trends zu mehr Umweltschutz setzt Kia in seiner "Plan S" genannten Strategie auch allgemein auf Mobilitätsdienste wie Carsharing und will sich auf das für das Unternehmen neuen Geschäftsfelder wie Logistik, "Mobility Hubs" und langfristige mit Diensten für autonome Autos betätigen. Die Kosten für die Umsetzung des "Plan S" beziffert Kia auf umgerechnet 22,5 Milliarden Euro.

Kia ist in Deutschland neben seinen herkömmlichen Modellen mit zwei vollelektrischen Autos (e-Soul und e-Nior), drei Plug-in-Hybriden (Ceed Sportswagon, Niro und Optima SW) sowie dem Niro Hybrid vertreten.

Elektroautos in Deutschland (61 Bilder)

Der e-Soul des südkoreanischen Herstellers Kia ist seit Anfang 2015 in Europa erhältlich, in der Basisversion kostet er 33.990 Euro.
(Bild: Kia)

(anw)