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Elektroautos: Koalition plant Steueranreize – von Kaufprämie keine Spur

Noch in dieser Wahlperiode will die Koalition einige Anreize bringen und die Autoindustrie zugleich in die Pflicht nehmen.

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(Bild: dpa / Jens Buettner)

Für das geplante neue Elektroauto-Förderpaket der schwarz-roten Koalition zeichnen sich weitere konkrete Bestandteile ab. Noch in dieser Wahlperiode sollen einige Anreize kommen und die Autoindustrie zugleich in die Pflicht genommen werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage für die Klausur der Fraktionsspitzen von Union und SPD im baden-württembergischen Rust hervor, die der dpa vorliegt. Zuerst berichtete darüber die Süddeutsche Zeitung.

Wenn Arbeitnehmer ein E-Auto in ihrem Betrieb aufladen, soll dies demnach nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden müssen. Reine E-Autos sollen – befristet für Käufe bis Ende 2020 – für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit werden.

Vorgesehen ist unter anderem auch ein Programm für zusätzliche Schnellladestationen, an dem sich die Branche signifikant beteiligen soll. Zu Kaufprämien – wie sie von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Höhe von 5000 Euro ins Spiel gebracht wurde – gibt es in dem Papier keine Aussagen, verwiesen wird auf "weitere Entscheidungen" im April. Erwartet wird, dass darüber auf einem Treffen mit Vertretern der Autoindustrie im Kanzleramt Ende des Monats separat beraten werden soll.

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(mit Material der dpa) / (anw)