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Elektroautos: Lucid Motors schnappt sich Ex-Tesla-Manager Peter Hochholdinger

Vor kurzem verließ der hochgehandelte Automanager Peter Hochholdinger Tesla. Nun wurde bekannt, wo er untergekommen ist.

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Dies ist nicht Peter Hochholdinger. Auch im 21. Jahrhundert werden Frauen für Autos als schmückendes Beiwerk benutzt, während die Männchen das Lenkrad kurbeln dürfen.

(Bild: Lucid Motors)

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Peter Hochholdinger, ehemaliger Fertigungschef bei Audi und Tesla, arbeitet künftig für einen Hersteller von Luxus-Elektroautos. Als Vice President of Manufacturing soll er künftig beim kalifornischen Unternehmen Lucid Motors für die Produktion in Casa Grande im US-Bundesstaat Arizona verantwortlich sein, heißt es in einer Mitteilung.

Peter Hochholdinger

(Bild: Lucid Motors)

Hochholdinger bringe 30 Jahre Erfahrung in der Autoherstellung mit, schreibt Lucid Motors. Nachdem er 24 Jahre für Audi und dessen Produktion des A4, A5 und Q5 zuständig war, von denen zusammengenommen jährlich 400.000 gebaut wurden, wechselte er Mitte 2016 zu Tesla.

Lucid freut sich nach eigenen Angaben darauf, einen Experten für die Herstellung von Autos aus dem "Premium-Segment" für sich gewonnen zu haben. Seine Erfahrungen seien wertvoll auf dem Weg, das geplante Modell Lucid Air und weitere Modelle einzuführen.

Der Lucid Air wurde im Dezember 2016 offiziell präsentiert. (Quelle: Lucid Motors)

Das Auto soll mit einer Batterieladung eine Reichweite von über 600 km haben, von 0 auf 100 km/h in 2,5 Sekunden beschleunigen und mehr als 300 km/h schnell fahren können. Lucid Motors sieht vor, dass seine Autos zunehmend autonom fahren können sollen.

Luxus-Elektroauto Lucid Air (45 Bilder)

(Bild: Lucid Motors)

Die rasante Höchstgeschwindigkeit begründet Lucid damit, dass das Auto weltweit auf den größten Märkten bestehen können will. Auf mindestens einem dieser Märkte erwarteten die Käufer von ihrem Auto hohes Tempo.

Die Elektro-Luxuslimousine wurde im Dezember 2016 offiziell vorgestellt, sie soll ab 2020 in Arizona gebaut werden. Im ersten Jahr sollen 10.000 Fahrzeuge vom Band rollen, 2022 könnten es 130.000 jährlich sein. Bisher ist das Auto nur in den USA und Kanada vorbestellbar und soll gut 52.000 US-Dollar kosten. (anw)