Elektroautos: Nikola Motors plant E-Pickup mit 1000 km Reichweite

Tesla-Konkurrent Nikola will mit seinem geplanten Pickup alle Konkurrenten übertreffen und setzt dabei auf zusätzliche Brennstoffzellen.

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Bisher existiert der Badger nur im Computer. Im September soll er in Echt zu sehen sein.

(Bild: Nikola Corp)

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Das Elektroauto-Startup Nikola hat einen Pickup angekündigt, der mit einer Kombination aus Batterien und Brennstoffzellen angetrieben werden soll. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist, ein Auto auf den Markt zu bringen, dessen Reichweite mit 1000 km sämtliche elektrisch oder auch fossil angetriebene Konkurrenten übertrifft. Falls kein Wasserstoff bereit steht, soll die Batterie für knapp 500 km reichen.

Der Badger genannte Pickup soll im September vorgestellt werden. Danach sollen Interessenten das Auto vorbestellen können. Wann es letztlich auf der Straße zu sehen sein soll, teilte Nikola nicht mit.

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Als Interessenten stellt sich Nikola Bauunternehmen vor, dafür sei der Badger so konstruiert, dass er mit 335 kW beziehungsweise 675 kW alle bisher erhältlichen Elektro-Pickups in der Dauerleistung und im Spitzenbereich übertrifft. Er soll mit einer 15-kW-Steckdose ausgestattet werden, mit der Werkzeuge, Leuchten und Kompressoren betrieben werden könnten.

Elektro-Pickup Nikola Badger (9 Bilder)

Der Badger soll batterieelektrisch laufen können, aber auch mit Brennstoffzellen.
(Bild: Nikola Corp)

Nikola wurde hierzulande hauptsächlich durch seine Pläne bekannt, Schwerlast-Lkw mit Brennstoffzellenantrieb herstellen zu wollen. Als einen Produktionsstandort für seine Europapläne hat sich das US-Unternehmen Ulm ausgesucht, wo Iveco Lkw herstellt. (anw)