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E-Mobilität: Nikola will E-Trucks mit bis zu einer Megawattstunde anbieten

Ursprünglich plante Nikola ausschließlich Brennstoffzellen-Lkw. Nun spreizt das Unternehmen sein Vorhaben.

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Elektroautos: Nikola will auch E-Trucks anbieten

Nikola Two

(Bild: Nikola)

Der US-amerikanische Elektroauto-Entwickler Nikola will nicht wie bisher geplant ausschließlich mit Brennstoffzellen-Trucks auf den Markt kommen, sondern auch mit Lkw, die rein batteriegetrieben (BEV) werden sollen. Das geht aus einem Tweet des Unternehmens hervor.

Die Elektrotrucks Nikola Two und Tre soll es in BEV-Versionen mit 500 kWh, 750 kWh und 1 mWh geben, heißt es auf Twitter. Vorgestellt werden sollen sie auf der Nikola World am 16. und 17. April in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Weiter meint Nikola über Twitter, Brennstoffzellen-Trucks seien auf der Langstrecke nicht zu schlagen, da sie wesentlich leichter und dort günstiger betrieben werden könnten, während die BEV-Version für Kurzstrecken gedacht ist.

Mit Stand vom November vorigen Jahres war davon auszugehen, dass Nikola im April nur Wasserstoff-Trucks zeigen würde. Das Unternehmen konkurriert auf dem Zukunftsmarkt für Trucks mit alternativen Antrieben mit Tesla, das einen Elektrosattelschlepper in Serie bauen will. Tesla peilt für seinen Elektro-Lkw eine Reichweite von 800 km an.

Nikola plant die Modelle "One" und "Two" mit vorstehender Motorhaube für den nordamerikanischen Markt, während der "Tre" europäischen Standards entsprechen soll. Bisher hieß es, die Produktion der Trucks soll etwa 2022/2023 aufgenommen werden. Ab 2020 solle der Tre in Norwegen probegefahren werden, lautet die Planung. Tesla wirft Nikola vor, das Design seiner Trucks abgekupfert zu haben.

Brennstoffzellen-Lkw Nikola One (12 Bilder)

(Bild: Nikola)

Brennstoffzellen-Truck Nikola Tre (7 Bilder)

Tre
(Bild: Nikola Motors)

(anw)