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Elektroautos: Scheuer legt Entwurf für "Masterplan Ladeinfrastruktur" vor

Wie versprochen hat das Bundesverkehrministerium einen Masterplan für die Ladeinfrastruktur erarbeitet. 3 Milliarden Euro sollen dort hinein fließen.

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(Bild: BMVI / unsplash)

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Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat einen Entwurf für einen "Masterplan Ladeinfrastruktur vorgelegt. Ziel ist es, den Aufbau von Ladestationen vor allem für Elektrofahrzeuge deutlich zu beschleunigen, wie der CSU-Politiker der dpa sagte. Es gehe um gezielte Förderungen, verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen und eine "aktive Koordination" zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Industrie.

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur gilt als zentrale Voraussetzung dafür, dass Elektoautos den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen. Der Entwurf des Masterplans befindet sich derzeit laut Ministerium in der finalen Abstimmung. 2020 sollen erstmals auch 50 Millionen Euro für private Lademöglichkeiten bereitgestellt werden. Außerdem sollen verstärkt Ladepunkte an Kundenparkplätzen zum Beispiel an Supermärkten gefördert werden.

Der Masterplan ist Teil zusätzlicher Mittel für das Verkehrsministerium von insgesamt 6 Milliarden Euro für den Klimaschutz. In die Tank- und Ladeinfrastruktur für Pkw und Lkw mit CO2-freien Antrieben sollen über 3 Milliarden Euro investiert werden. Im Ministerium soll eine "Nationale Leitstelle" errichtet werden, die alle erforderlichen Maßnahmen koordiniert und damit den Aufbau deutlich beschleunigen wird. Dafür sollen die Automobilindustrie und Energiewirtschaft ihre aktive Unterstützung zugesagt haben.

Die E-Mobilität spielt auch eine wichtige Rolle im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Damit sollen die Klimaziele 2030 eingehalten werden. Die Förderung von E-Autos soll verstärkt werden. Zwar sind die Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen zuletzt gestiegen, sie liegen aber immer noch auf einem niedrigen Niveau.

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(anw)