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Elektroautos: Volkswagen findet ersten Partner für seine E-Plattform

E.Go will Autos auf Basis des MEB bauen. Unterdessen erwägt Volkswagen eine Batterieproduktion im Heimatland.

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Elektroautos: Volkswagen findet ersten Partner für seine E-Plattform

e.Go-CEO Günther Schuh und VW-Chef Herbert Diess (r.) im ID. Buggy, den Volkswagen auf dem Automobilsalon in Genf zeigt.

(Bild: Volkswagen)

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Volkswagen hat einen ersten Partner zur Nutzung seines Baukastens für Elektromodelle gefunden. Der Elektrofahrzeughersteller E.Go will Technik von VW nutzen, wie Volkswagen am Montag vor der Eröffnung des Internationalen Automobilsalons in Genf mitteilte.

Dass andere Autohersteller den Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) von VW für ihre Autos nutzen können, soll die Kosten für Elektromobilität insgesamt senken. "Der MEB soll als Standard der E-Mobilität etabliert werden", sagte VW-Konzernchef Herbert Diess in Genf.

In der Zukunft will VW mit E.Go ein neues Fahrzeug entwickeln und dafür den Elektrobaukasten nutzen. "Ein konkretes Fahrzeugprojekt wird derzeit geplant", teilte Volkswagen mit. Auch Kleinserienfahrzeuge sollen damit einfach und kostengünstig zu bauen sein. Auch E.Go verspricht sich Vorteile: "Wir werden durch die MEB-Plattform noch schneller, robuster und kostengünstiger", sagte Günther Schuh, Chef und Gründer des Unternehmens mit Sitz in Aachen.

Die Kosten für die Entwicklung neuer Technik wie etwa Elektroautos oder für das autonome Fahren sind enorm. Daher versuchen Hersteller, die Kosten zu teilen, indem möglichst viele Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Technik basieren. Volkswagen investiert von 2019 bis 2023 rund 30 Milliarden Euro allein in die Elektromobilität, unter anderem für neue Modelle, Antriebe und stärkere Batterien.

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Gegenüber den "Tagesthemen" pries Diess das geplante Elektroauto ID als "Golf für das elektrische Zeitalter". Auf die Frage, ob Volkswagen ein Batteriewerk in Deutschland bauen wolle, sagte Diess, sein Unternehmen erwäge es zumindest. Volkswagen baue Batteriezellen-Werke in Europa, in China und perspektivisch auch in den USA. "Und wir haben unsere Kompetenz bei Batteriezellen massiv verstärkt", sagte der VW-Chef.

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(mit Material der dpa) / (anw)