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Elektroautos: Volvo sichert sich Akku-Lieferungen für mehrere Milliarden Dollar

Im nächsten Jahrzehnt soll eine chinesische und eine südkoreanische Firma den Schweden Batterien für die geplanten Elektroautos liefern.

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Volvo hat mit Polestar eine explizite Elektrotochter.

(Bild: Volvo)

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Volvo will sich keine Sorgen um Batterienachschub für seine kommenden Elektroautos machen. Daher hat der schwedische Autohersteller mit den Batteriezellenherstellern CATL aus China und LG Chem aus Südkorea Vereinbarungen über die Lieferung von Lithium-Ionen-Akkus für das nächste Jahrzehnt geschlossen. Damit soll die Versorgung kommende Modelle der Hauptmarke sowie der Tochter Polestar gesichert werden.

Das Bestellvolumen umfasse "mehrere Milliarden US-Dollar", schreibt Volvo. CATL und LG Chem erfüllten Volvos "strenge Richtlinien" in Sachen Technikführerschaft, verantwortungsvolle Lieferkette und wettbewerbsfähigen Preismodellen, meinen die Schweden. Die Akkus sollen für Volvos bereits bestehende Plattform CMA sowie für die kommende Plattform SPA2 geeignet sein.

Im Sommer 2017 hatte Volvo bekannt gegeben, sich in den kommenden Jahren Schritt für Schritt von Fahrzeugen mit reinen Verbrennungsmotoren zu verabschieden. Von 2019 an werde jedes neue Volvo-Modell einen Elektromotor haben. Inzwischen hat das Unternehmen seine Strategie überarbeitet und versprochen, dass bis 2025 ungefähr 50 Prozent der verkauften Autos voll elektrisch betrieben werden.

Momentan wird im belgischen Ghent ein Werk errichtet, in dem ab Ende dieses Jahres der erste vollelektrische Volvo mit der Modellbezeichnung XC40 hergestellt werden soll. Im chinesischen Luqiao soll der XC40 ebenfalls gebaut werden sowie der Polestar 2. (anw)