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Elektroautos: Zahl der Ladepunkte 2019 um 50 Prozent gestiegen

Das Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaf weist momentan 23.840 Ladepunkt aus.

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Halbjährliche Entwicklung der Zahl der Ladepunkte im Ladesäulenregister des BDEW.

(Bild: BDEW)

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23.840 Ladepunkte für Elektroautos verzeichnet aktuell das Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Das sind nach Angaben des Verbands 50 Prozent mehr als im Dezember 2018.

Drei Viertel der Ladepunkte werden von Unternehmen der Energiewirtschaft bereitgestellt, teilt der BDEW weiter mit. Weitere Anbieter sind zum Beispiel Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkte und Hotels.

Aktuell sind demnach rund 220.000 E-Autos und Plug-in-Hybride in Deutschland gemeldet. Im bundesweiten Durchschnitt würden sich damit neun E-Autos beziehungsweise Plug-in-Hybride einen Ladepunkt teilen.

Da über 80 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz stattfänden, appelliert der BDEW erneut an die Politik, "dass im privaten Bereich zügig die Hürden für den Aufbau von Ladeinfrastruktur abgebaut werden. Damit Elektromobilität richtig Fahrt aufnimmt, braucht es daher eine pragmatische Anpassung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts".

Im Klimapaket der Bundesregierung ist vorgesehen, mit steuerlichen Anreizen mehr private Ladepunkte zu schaffen. Das genügt dem Bundesverband der Verbraucherschützer nicht. Das Klimapaket sehe lediglich die Anrechnung des steuerlich wirksamen Handwerkerbonus beim Einbau einer privaten Ladestation vor, moniert der vzbv. (anw)