Menü

Elektroautos in Deutschland: Verfügbare und geplante Modelle 2019

Hyundai mit großer Bandbreite

Inhaltsverzeichnis

Hyundai Ioniq

Stark auf dem E-Auto-Markt präsent ist Hyundai und die dazugehörige Konzernmarke Kia. Es gibt Hersteller, die E-Autos in besonders aufregende Formen verpacken. Hyundai geht einen anderen Weg und gestaltet auch diese Autos massenkompatibel – erfolgreich. Der Ioniq, der auch als Hybrid angeboten wird, ist als E-Auto derart gefragt, dass es lange Wartezeiten gibt. Dabei ruht sich die Marke keineswegs auf dem Erfolg aus, und so wird der Ioniq electric im Laufe des Jahres eine größere Batterie bekommen. Bisher waren es 28 kWh, künftig dürften es mindestens 39,2 kWh sein. Damit dürfte auch der Preis leicht steigen, aktuell liegt er laut Preisliste bei 33.300 Euro.

Kia e-Soul

Mit 39,2 kWh ist schon das Basismodell des Kona EV (Test) ausgestattet. Gegen eine Zuzahlung von 4400 Euro baut Hyundai im kleinen SUV auch eine 64-kWh-Batterie ein. Für einen ähnlichen Preis bekommt man bei Kia ein etwas größeres SUV mit gleichem Antriebsstrang: der e-Niro ist ab 34.290 Euro zu haben, der Kona EV ab 34.600 Euro. Der nächste Kia Soul EV soll noch im ersten Halbjahr 2019 zu den deutschen Händlern rollen. Die Eckdaten sind auch hier: 150 kW Motorleistung, 64 kWh Batteriekapazität und eine Reichweite von rund 400 km. Einen Preis gibt es noch nicht, mit mindestens rund 34.000 Euro ist jedoch zu rechnen. Noch sind kleine Restbestände des Vorgängers zu haben, der für knapp 30.000 Euro Listenpreis angeboten wurde.

Honda Urban EV

(Bild: Honda)

Vor anderthalb Jahren stellte Honda die liebenswerte Studie Urban EV vor. Der hübsche Kleinwagen soll in ganz ähnlicher Form in diesem Jahr in Serie gehen und könnte schon aus optischen Gründen viele Anhänger finden. Genaueres zu Details wie Reichweite, Verbrauch und Preis sollen bald verraten werden. Erste Bilder des Innenraums zeigen ein modernes Armaturenbrett, das entfernt dem der Mercedes A-Klasse (Test) ähnelt.

Nissan Leaf

Nissan war in der Vergangenheit mit dem Leaf sehr erfolgreich, es war immerhin das meistgebaute E-Auto der Welt. Seit 2018 ist die zweite Generation auf dem Markt, und auch sie hat gute Chance auf einen massenhaften Zuspruch. Vorgestellt wurde sie mit 40 kWh, Anfang 2019 schob Nissan eine Version mit 62 kWh nach. 36.800 Euro kostet der bereits gut ausgestattete Leaf mit der kleinen Batterie, die Variante mit der großen 46.500 Euro – bei noch umfangreicherer Serienausstattung. Die Kombination aus großer Batterie und weniger Schnickschnack dürfte im Laufe des Jahres folgen.

Tesla Model 3

Als unser Autor Christoph M. Schwarzer vor drei Jahren die Vermutung äußerte, dass Tesla das Model 3 erst im Frühjahr 2019 in Europa auf den europäischen Markt bringen wird, konnte er sich im Forum einiges anhören. Letztlich hatte er mit seiner Prognose recht. Tesla warb mit einem Preis von 35.000 Dollar für das Einstiegsmodell. Stand heute soll es fünf Versionen geben, von denen bislang nur die beiden teuren Ausführungen eingepreist sind: 55.400 Euro für die Version mit 258 kW, 66.100 Euro für die mit 340 kW. Die 75-kWh-Batterie soll im WLTP bis zu 560 km am Stück ermöglichen. Wie weit der Preis mit kleinerem Speicher sinkt, wird sich zeigen. Sehr viel weniger als 40.000 Euro werden es aber vermutlich nicht werden. Denn trotz hoher Nachfrage in den USA werden Stimmen von Anlegern lauter, die fragen, wann Tesla dauerhaft schwarze Zahlen erwirtschaftet.