Elektromobilität: Daimler legt Grundstein für Akkufabrik in Sachsen

Im sächsischen Kamenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den Grundstein für eine Akkufabrik gelegt, die eine der modernsten und größten der Welt werden soll.

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Bundeskanzlerin in Fabrik: Angela Merkel mit (v.l.) Mercedes-Benz-Manager Markus Schäfer, Daimer-Chef Dieter Zetsche, Ministerspräsident Stanislaw Tillich und Accumotive-Chef Frank Blome.

(Bild: Daimler)

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Daimler beginnt wie versprochen mit dem Bau einer Akkufabrik im sächsischen Kamenz. Am Montag haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich zusammen mit Daimler-Chef Dieter Zetsche dafür den Grundstein gelegt. In Kamenz soll mit einer Investition von 500 Millionen Euro die zweite Akkufabrik der 2009 gegründeten 100-prozentigen Daimler-Tochter Accumotive entstehen. Es soll eine der größten und modernsten ihrer Art werden, wie der Konzern verspricht.

Zetsche sieht die Fabrik, in der bis 2020 rund 700 Mitarbeiter werkeln sollen, als "wichtigen Bestandteil in der Umsetzung unserer Elektrooffensive. Bis 2022 werden wir bereits mehr als zehn reine Elektroautos in Serie haben. Auch die Hybridisierung unserer Flotte treiben wir konsequent weiter voran. Unter der Marke EQ schaffen wir ein ganzheitliches Ökosystem für die E-Mobilität".

Mitte 2018 soll die neue Fabrik in Betrieb genommen werden. Das rund 20 Hektar große Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Akkufabrik. Durch die Erweiterung soll sich die Produktions- und Logistikfläche in Kamenz auf insgesamt rund 80.000 m2 vervierfachen.

Mercedes Generation EQ (10 Bilder)

Daimler hat im September 2016 in Paris mit der Studie Mercedes Generation EQ eine eigene Marke für einen Neuanfang bei der E-Mobilität angekündigt.

(anw)