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Elektronische Parkscheibe statt Strafzettel

Statt immer die Pappscheibe rauszufummeln und am Rad zu drehen, wünscht sich mancher eine smarte Parkscheibe, um die man sich nicht kümmern muss.

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Elektronische Parkscheibe

Elektronische Parkscheiben gibt es zwar schon seit einiger Zeit, doch längst nicht alle wissen davon. Statt immer an der ausgefransten Pappscheibe zu drehen, stellt man sein Fahrzeug einfach ab und muss sich um nichts mehr kümmern ... außer rechtzeitig wieder loszufahren, denn vor dem Überziehen der Parkzeit schützen auch elektronische Parkscheiben nicht.

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Im Innern stecken Bewegungssensoren, die die Zeitanzeige des LC-Displays in Halbstundenschritten einfrieren, sobald sich das Fahrzeug nicht mehr bewegt. Logischerweise dürfen auch elektronische Parkscheiben ihre Anzeige nach dem Abstellen des Fahrzeugmotors nicht ändern (mitlaufende Parkscheibe). Man kann allerdings in der Regel wie beim Pappmodell schummeln und die Ankunfszeit in 30-Minuten-Schritten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

c't hat in Ausgabe 17/15 die digitale Parkscheibe "Park Lite" getestet. Die Kurzvorstellung lesen Sie bei c't online:

Update: Da es im Forum bereits Diskussionen über die Zulässigkeit der elektronischen Parkscheiben gibt, sei an dieser Stelle auf das Verkehrsblatt des Bundesministeriums für Verkehr (2013, Heft 22, Seite 1046) und ein Statement des ADAC verwiesen. Dieses regelt, welche elektronischen Parkscheiben zulässig sind. Speziell die im Artikel erwähnte "Park Lite" hat eine Zulassung vom Kraftfahrt-Bundesamt (ECE 10 R - 047203). (vza)

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