Menü

Elektropläne von BMW: Sound aus Hollywood, Sportflitzer und andere Modelle

BMW hat seine Elektropläne vorgestellt. Unter anderem soll der Komponist Hans Zimmer dafür sorgen, dass der krachlose Elektro-BMW den Fahrer nicht entfremdet.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 78 Beiträge

Drei Menschen im BMW Vision iNext, der ab 2021 produziert werden soll. Beifahrer sollen sich ohne störrische Kopfstütze mit den Hinterleuten unterhalten können.

(Bild: BMW)

Von

Das Klima retten und trotzdem BMW fahren? Der Münchner Automobilhersteller hat sich Gedanken gemacht, wie das zusammengehen kann. Anlässlich seiner neuen Hausmesse #NEXTGEN, in der es um die Mobilität von Morgen geht, hat BMW erstens die am Montag bereits durchgesickerten Pläne bestätigt, nicht erst bis 2025, sondern es zwei Jahre früher auf 25 elektrisch betriebene Modelle zu bringen.

Zweitens gibt das Unternehmen mit dem Vision M Next einen "Ausblick auf die dynamische Zukunft der Marke BMW in Form eines markanten, elektrifizierten Sportwagens", wie das Unternehmen mitteilt.

Mit seinen "flexiblen Fahrzeugarchitekturen" für vollelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Verbrenner-Modelle könne BMW schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren. Mehr als die Hälfte der angestrebten 25 Modelle soll dabei vollelektrisch sein. "Bis 2025 rechnen wir mit einer steilen Wachstumskurve: Jahr für Jahr soll der Absatz unserer elektrifizierten Fahrzeuge um durchschnittlich über 30 Prozent steigen", betonte BMW-Chef Harald Krüger. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hatte am Montag bereits über die Pläne berichtet.

Dabei soll die BMW-Zukunft dynamisch sein, verkörpert durch die Studie Vision M Next. Dank "intelligenter Technik" soll der Fahrer zum "ultimativen Fahrer" werden. Das gelte auch für die Geräusche des Fahrzeugs, für den BMW den Spielfilm-Komponisten Hans Zimmer aus Hollywood engagiert hat. "Beim elektrischen Fahren erlebt der an verbrennungsmotorische Geräusche gewöhnte Fahrer den Paradigmenwechsel der Antriebstechnik. Für manche Menschen mag dies zu einer Entfremdung zwischen Fahrer und Fahrzeug führen", meint BMW. Das Unternehmen hat der Klangkulisse den Namen BMW IconicSounds Electric verpasst.

"Unsere Vision ist klar: nachhaltige Mobilität, nachhaltig erzeugt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ab dem Jahr 2020 für unsere Standorte weltweit ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen einzukaufen", sagte Krüger. Bis Ende 2019 will BMW mehr als eine halbe Million Fahrzeuge mit vollelektrischem oder Plug-in-Hybrid-Antrieb auf die Straße gebracht haben. In zwei Jahren will das Unternehmen fünf vollelektrische Serienfahrzeuge anbieten: Neben dem BMW i3, von dem bisher gut 150.000 Einheiten produziert worden sind, soll noch in diesem Jahr die Produktion des vollelektrischen MINI im Werk Oxford beginnen, 2020 folgt im chinesischen Shenyang der vollelektrische BMW iX3 und 2021 der BMW iNEXT, der in Dingolfing gefertigt wird, und der BMW i4 aus dem Werk München.

BMW iNext (14 Bilder)

(Bild: BMW)

"Welche starke Rolle Plug-in-Hybride bei der emissionsfreien Mobilität in Städten spielen können", will BMW mit der Technik eDrive Zones zeigen. Sollten Städte Umweltzonen für ausschließlich emissionsfreies Fahren deklarieren, könnten diese in Zukunft mithilfe von Geofencing selbständig erkannt werden. Wenn das Fahrzeug in eine solche Zone fährt, wechselt es automatisch in den rein elektrischen Fahrbetrieb.

BMW Vision M NEXT (9 Bilder)

(Bild: BMW)

(anw)