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Elite Dangerous 2.3: Update bringt Commander-Gesichter und Co-Piloten

Mit einem großen Update rüsten die Elite-Entwickler Multicrew-Funktionen in das Weltraum-MMO nach. Die Charaktermodelle können sich sehen lassen, setzen aber ein kostenpflichtiges DLC-Paket voraus.

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Piloten der Weltraumsimulation Elite Dangerous bekommen endlich eigene Gesichter und die Möglichkeit, Schiffe mit der Unterstützung von Freunden zu steuern. Die Elite-Entwickler bei Frontier Developments spielen zu diesem Zweck gerade das Update 2.3 mit dem Code-Namen "The Commanders" aus. Neben einem Charakter-Creator namens "Holo-Me" und den Multicrew-Funktionen enthält das Update ebenfalls die Möglichkeit, eigene Schiffe zu benennen und die Namen mit separat erhältlichen Stickern außen auf dem Schiffsrumpf anzuzeigen. Neue Kamera-Funktionen helfen, die Schiffe entsprechend in Szene zu setzen.

Elite Dangerous 2.3 "The Commanders" (20 Bilder)

Die verschiedenen Kameras lassen sich außerhalb des Schiffes frei bewegen und verfügen über Zoom-, Fokus- und Tiefenschärfeeinstellungen. Neue Innenansichten sorgen dafür, dass man seine Co-Piloten bei der Ausführung Ihrer Pflichten beobachten kann. Freunde müssen sich dafür nicht am selben Ort der riesigen Elite-Galaxie befinden, sondern können sich von ihrem Schiff aus per Holo-Technik auf die Brücke beamen. Dort können sie eventuell vorhandene Geschütztürme oder Ein-Mann-Fighter kontrollieren. Alternativ können sie auch das Schiff fliegen oder sich um die Feinjustierung der Energieverteilung zwischen Waffen, Antrieb und Schilden kümmern.

Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann sich mit dem Holo-Me ziemlich nah kommen.

Vor allem die Spielercharaktere hat Frontier mit viel Liebe umgesetzt. Holo-Me zeigt eindrucksvoll, was selbst ein kleines Team leisten kann, wenn wert aufs Detail gelegt wird. Die kleine Firma aus Cambridge weist damit selbst Branchengrößen wie EA in ihre Schranken, die gerade mit dem Blockbuster-Titel Mass Effect Andromeda zeigten, wie es nicht geht.

Um den Charakter-Creator und die Multi-Crew-Features zu nutzen, müssen Elite-Spieler im Besitz der DLC-Erweiterung Horizons sein. Und selbst dann kosten extern sichtbare Namensplaketten für die Schiffe einen Aufpreis. Die neue Kamera-Suite, Schiffsnamen und kleiner Verbesserungen gibt es kostenlos für alle Elite-Spieler. Dazu gehören auch neue Stationen in Asteroiden, kosmetische Verbesserungen an Planeten, Sternen und Raumstationen und das Planetensystem Trappist-1, welches Piloten nun im Spiel besuchen können. Die neuen Funktionen sollen laut Frontier am Dienstagnachmittag zur Verfügung stehen, wenn die Spielserver wieder einsatzbereit sind. (fab)