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CES

EliteBook x360 13 und Spectre x360 15: Edle Hybrid-Notebooks von HP

HP bringt zur CES zwei neue Notebooks mit 360-Grad-Scharnieren mit: Das EliteBook x360 13 ist für Geschäftskunden gedacht, das Spectre x360 15 für Privatleute.

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(Bild: HP)

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360-Grad-Scharniere waren anfangs nur bei Consumer-Notebooks anzutreffen, doch mittlerweile sind sie auch im geschäftlichen Umfeld gefragt. HP stellt auf der CES einen neuen solchen Notebook-Tablet-Hybriden vor, das EliteBook x360 13. Sein vollständig umklappbarer 13-Zoll-Touchscreen zeigt je nach Modell Full-HD- (1920 × 1080 Punkte) oder 4K-Auflösung (3840 × 2160 Punkte) und lässt sich wahlweise auch per Stift (HP Active Pen) bedienen.

Manche Modelle bringen die SureView genannten Privacy-Option mit sich: Auf Tastendruck begrenzt der Bildschirm seinen Einblickwinkel, sodass Sitznachbarn im Zug oder Flieger nicht mehr mitlesen können.

Die vPro-fähigen Prozessoren entstammen Intels siebter Core-i-Familie (Kaby Lake). Ihnen stehen bis zu 16 GByte DDR4-Speicher zur Seite, die PCIe-SSDs fassen bis zu 512 GByte. Je nach Ausstattungsvariante sind ein Fingerabdruckleser oder eine Windows-Hello-taugliche IR-Kamera eingebaut.

Statt eines proprietären Docking-Anschlusses ist eine Typ-C-Buchse an Bord. Das WLAN-Modul beherrscht 802.11ac-Funktionen der zweiten Generation, für Europa sind zudem Ausstattungsvarianten mit LTE-Modem angedacht. Wie alle ElteBook muss auch das EliteBook x360 13 etliche Robustheitstest aus dem MIL-STD 810 bestehen, darunter Tests auf Schock-, Fall- und Vibrationsresistenz und fehlerfreien Betrieb in verschiedenen Klimaumgebungen.

HP EliteBook x360 13 (6 Bilder)

(Bild: HP)

Das EliteBook x360 13 hat ein eineinhalb Zentimeter flaches Gehäuse aus Aluminium und wiegt rund 1,3 Kilogramm. Der Akku soll laut HP über 15 Stunden durchhalten und sich in 30 Minuten halbvoll laden lassen. Das EliteBook x360 13 soll in den USA noch im Laufe des Januars erscheinen. Für Deutschland hat HP bislang keine konkreten Austattungsvarianten mit Preisen genannt.

Das Spectre x360 15 wurde für das Modelljahr 2017 generalüberholt: Dank dünnerer Ränder um den 15,6-Zoll-Touchscreen fällt die Grundfläche satte zwei Zentimeter schmaler aus. In der Höhe hat die Neuauflage hingegen zwei Millimeter auf nun knapp 18 Millimeter insgesamt zugelegt. Dies sei aus mehreren Gründen nötig gewesen.

Weil in der Neuauflage nun der Zusatz-Grafikchip Nvidia GeForce 940MX steckt – der Vorgänger setzte rein auf integrierte Intel-Grafik –, musste auch das Kühlsystem mächtiger ausfallen. Die Zusatz-GPU habe man wiederum eingebaut, weil nun standardmäßig ein 4K-Bildschirm eingebaut werden sollte. Und weil dieser wiederum etwas stromhungriger ist, habe man auch noch die Akkukapazität um ein Viertel erhöht, um bis zu 13 Stunden Laufzeit zu ermöglichen.

HP Spectre x360 15 (2017) (7 Bilder)

(Bild: HP)

Eine der beiden Typ-C-Buchsen kommuniziert per Thunderbolt 3 mit Peripheriegeräten, die zweite nur über USB 3.0. Das Anschließen von Monitoren oder des Netzteil soll über beide Typ-C-Buchsen klappen. Die Core-i7-Prozessoren können auf bis zu 16 GByte Arbeitsspeicher zurückgreifen; HP sieht SSDs mit bis zu 1 TByte vor. Hierzulande soll das neue Spectre x360 15 ab Ende Januar zu Preisen ab 1600 Euro erhältlich sein. (mue)