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Ende der Beta-Phase: Microsoft Office 365 startet

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Unter dem Namen "Office 365" stellt Microsoft seit dem heutigen Dienstag eine Produktfamilie für Unternehmen bereit, die Online-Versionen der Büroanwendungen Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Co. bietet. Zusätzlich ermöglicht die Offerte die Nutzung von Servern, für deren Betrieb und Wartung der Hersteller sorgt. So sollen auch kleinere Unternehmen ohne eine personalstarke IT-Abteilung von den Mitgliedern der Microsoft-Serverfamilie profitieren können, also Exchange für Mails und zur Zusammenarbeit einsetzen, Sharepoint für Teamwork und Projektarbeiten nutzen oder Lync für Online-Konferenzen und Telekommunikation.

Das gestufte Angebot ist in unterschiedlichen Paketen buchbar, vom Einsteigerangebot P1 für 5,25 Euro pro Monat bis zur teuersten Stufe E4, die in den USA zu einem Monatspreis von 27 US-Dollar pro Anwender zu haben ist. Alternativ kann der Kunde sich einzelne Komponenten nach dem Baukasten-Modell zusammenstellen und individuell buchen.

Die Einzelheiten von Microsofts Online-Offensive waren spätestens seit Beginn der offenen Beta-Phase bekannt. Entsprechend wenig ist nun, zum offiziellen Beginn, von einzelnen Details des Angebots die Rede. Viele US-amerikanische Medien nahmen den Startschuss vielmehr zum Anlaß, die Konkurrenz zwischen den Google Apps und Microsofts neuen Online-Angeboten einmal eingehend zu betrachten.

Dazu trägt sicher auch ein ausführliches Statement von Google bei, das am Montag unter dem Titel "365 Gründe für Google Apps" veröffentlicht wurde. "Office ist für Einzelpersonen. Google Apps ist für Teams." heißt es darin unter anderem. Dass Google sich zu derartig überzogenen Kommentaren genötigt sieht, zeigt, wie heiß umkämpft der Markt der Online-Büros derzeit ist. (dwi)

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