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Ende des SMS-Booms bereits in Sicht

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Derzeit erzielen die Mobilfunkbetreibern etwa 12 Prozent ihrer Umsätze durch den SMS-Boom. Nach Untersuchungen der Marktforscher von Forrester Research ist ein Ende des Booms jedoch bereits in Sicht: 2004 soll der Zenit überschritten sein und das SMS-Volumen stagnieren.

Was des einen Freud wird des anderen Leid. Denn Freunde der Kurznachrichten können nach Meinung der Marktforscher davon ausgehen, dass die SMS-Preise deutlich fallen werden, während die Mobilfunkanbieter und deren Partner hart an den Umstieg auf andere Mobil-Messaging-Dienste arbeiten müssen, um den zu erwartenden Schwund auffangen zu können.

Nach Schätzungen der Analysten von Forrester soll ab 2007 immerhin noch knapp die Hälfte des gesamten Mobile-Messaging-Marktes durch die klassische SMS bestritten werden. Fast ein Drittel soll dann auf die Weiterentwicklung Multimedia-Messaging (MMS) entfallen, während Mobile-Instant-Messaging (IM) etwa ein Zehntel ausmachen wird. Die restlichen Nachrichten werden mobile E-Mail und Enhanced Messaging Service-Meldungen (EMS) sein.

Bis es jedoch soweit ist können sich die Mobilfunkbetreiber über einen weiteren Anstieg freuen: Bis 2004 erwarten die Marktforscher in Deutschland 11,5 Milliarden SMS pro Monat, was einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber 2002 entsprechen würde. Ab 2007 sei dann nur nach mit 11,1 Milliarden SMS pro Monat zu rechnen.

Die Einschätzung von Forrester widerspricht der von Frost & Sullivan -- zumindest für Westeuropa. Die Unternehmensberatung erwartet dort einen Anstieg an SMS von derzeit 186 Milliarden auf 365 Milliarden im Jahr 2006. (uvo)

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