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Entwickler gibt zu: Benchmark fürs 155-GByte-Spiel Final Fantasy XV taugt nichts

Eigentlich sollte der vorab veröffentlichte Benchmark für Final Fantasy XV ein Ergebnis ausspucken, das zur Leistung der Vollversion passt. Doch LOD-Fehler und Ruckeln nehmen dem Tool die Aussagekraft.

Entwickler gibt zu: Benchmark fürs 155-GByte-Spiel Final Fantasy XV taugt nichts

Screenshot aus Final Fantasy XV

(Bild: Square Enix)

Der seit dem 2. Februar erhältliche Benchmark für das am 6. März erscheinende PC-Spiel Final Fantasy XV soll entgegen den ursprünglichen Aussagen des Entwicklerstudios Square Enix nicht für eine Performance-Einschätzung der Vollversion taugen. Dies gaben die Entwickler über den Kurznachrichtendienst Twitter bekannt und reagierten damit auf Kritik aus der Community.

Im Benchmark gibts Probleme mit dem Level of Detail.

(Bild: Square Enix)

Der Benchmark habe ein Problem mit dem Level-of-Detail, also den in Abhängigkeit der Entfernung erkennbaren Detailgrad von Objekten. Überdies ruckelte der Benchmark auf zahlreichen Systemen trotz eigentlich ausreichend hoher Bildraten. Square Enix zufolge werden die Probleme im fertigen Spiel nicht mehr auftreten. Außerdem können Spieler dann die Bildqualität über zahlreiche Optionen wesentlich feiner einstellen.

Trotz der Probleme steht der 3,7 GByte große Benchmark weiterhin zum Download bereit. Square Enix zufolge können sich Spieler mit diesem weiterhin einen Eindruck von der Grafikqualität von Final Fantasy XV machen. Der Benchmark zeigt 3D-Szenen in einer weitläufigen Umgebung und berechnet aus der erzielten Bildrate eine Punktzahl, mit der sich ursprünglich die Leistungsfähigkeit des verwendeten PC-Systems einordnen lassen sollte.

Die PC-Version von Final Fantasy XV stellt hohe Anforderungen an die PC-Hardware. Auf der Festplatte beziehungsweise SSD belegt das Spiel 155 GByte Speicher, sofern in 4K-HDR mit zugehörigen Texturen gespielt wird, ansonsten immerhin noch "über 100 GByte". Zum ruckelfreien Spielen in 4K HDR müssen im System ein Prozessor der Leistungsklasse eines AMD Ryzen 5 1600X oder Core i7-7700 sowie 16 GByte Arbeitsspeicher stecken, dazu eine Grafikkarte der SErie GeForce GTX 1080 Ti. Die 4K-HDR-Darstellung ist ausschließlich unter dem 64-bittigem Windows 10 Fall Creators Update möglich.

Wem Full-HD ausreicht, kommt mit einem Prozessor vom Schlage eines Intel Core i7-3770 oder AMD FX-8350 aus, braucht allerdings ebenfalls noch 16 GByte Speicher. Als Grafikkarte sollte es mindestens eine AMD Radeon RX 480 oder Nvidia GeForce GTX 1060 (6 GByte) sein.




(mfi)
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