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Entwickler von File-Sharing-Software verhaftet

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In Japan ist gestern der Softwareentwickler Katsuhiko Kimoto festgenommen worden. Der 41-jährige Geschäftsmann hatte vor drei Jahren das File-Sharing-Programm "Winny" entwickelt. Die Software, die sich durch besonders einfache Bedienung auszeichnet, ist in Japan zum Weitergeben von Filmen, Spielen und sonstiger Software außerordentlich beliebt. Die Zahl der Nutzer wird derzeit auf etwa 250.000 geschätzt.

Rechteverwalter werfen Kimoto vor, er habe den amerikanischen Spielfilm "A Beautiful Mind" verbreitet und allein dadurch einen Schaden von 230 Millionen Yen (1,75 Millionen Euro) verursacht. Das Haus des Programmierers wurde durchsucht und die Winny-Website gesperrt. Eine Kopie der Seite lässt sich jedoch bei der Suchmaschine Google nach wie vor abrufen.

Die Polizei in Kyoto hat außer Kimoto auch einen 19-jährigen Japaner festgenommen, der illegale Downloads über Winny angeboten haben soll, darunter das Spiel "Super Mario Advance". (dwi)

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