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Entwicklungsumgebung Eclipse 3.0 erreicht letzten Meilenstein

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Das Open-Source-Projekt Eclipse hat die letzte "Milestone Release" M9 für die Ausgabe 3.0 seiner flexiblen Entwicklungsumgebung veröffentlicht. Nach dem Entwicklungsplan ist damit das "Endgame" der neuen Eclipse-Ausgabe eröffnet.

"Wie ein Strauß später Frühlingsblumen rundet eine Schar neuer und interessanter Dinge die M9-Ausgabe ab", frohlocken die Release-Notes. Die meisten Neuerungen sind aber kosmetischer Natur: Eclipse 3.0 präsentiert sich mit einem völlig neuen Look. Wer das nicht mag, darf in der M9-Version auch auf die klassische Eclipse-Oberfläche zurückschalten.

Eclipse kann jetzt im laufenden Betrieb den Workspace wechseln, in dem die Entwicklungsumgebung sämtliche Arbeitsdaten verwaltet. Unter Mac OS X bindet das Browser-Widget von SWT den Web-Browser Safari ein. Der neue Editor kann jetzt Quelltext-Abschnitte auf- und zuklappen wie in einem klassischen Falten-Editor; eine Funktion, die ganz oben auf der Wunschliste vieler Entwickler steht. Semantische Syntax-Hervorhebungen färben den Quelltext noch bunter, so koloriert der Java-Editor etwa statische Klassenvariablen. Mit neuen "Quick Fixes" löst der Code-Assistent noch mehr Probleme auf Knopfdruck und generiert etwa get- und set-Methoden. (kav)