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Epcos legt gutes Quartalsergebnis hin

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Das erste Geschäftsquartal 2001 lief für den Bauelementehersteller Epcos sehr gut. Das aus einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Matsushita Electric hervorgegangene börsennotierte Unternehmen machte mit 574 Millionen Euro 55 Prozent mehr Umsatz als im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2000. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte man sogar auf 127 Millionen Euro mehr als verdoppeln.

Die Prognose für das laufende Jahr formuliert Epcos jetzt zurückhaltender als zuvor: Statt 25 bis 35 Prozent Wachstum sollen es "nur noch" 25 Prozent werden. Als Grund nennt Epcos den nicht wie erwartet boomendenden Mobilfunkbereich. Dort soll es aber ab Sommer 2001 wieder deutlicher aufwärts gehen.

Epcos liefert passive Bauelemente wie Kondensatoren, Drosseln und nichtlineare Widerstände. Bei Tantalkondensatoren war es im vergangenen Jahr durch hohe Nachfrage zu dramatischen Lieferengpässen gekommen.

Der jetzige Chef Klaus Ziegler geht im April in den Ruhestand und übergibt seinen Posten an den derzeitigen Vorstand Gerhard Pegam. Die Firmen Siemens und Matsushita halten an Epcos jeweils noch 12,5 Prozent plus eine Aktie. (dpa) / (ciw)