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Erfurt will bei MobilCom-Absage Rückforderung prüfen

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Die Stadt Erfurt rechnet trotz der ausstehenden Entscheidung weiter mit der Ansiedlung der UMTS-Netzzentrale der Telekommunikationsfirma MobilCom. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass MobilCom die UMTS-Zentrale in Erfurt baut", sagte Stadtsprecher Torsten Jäger am Sonnabend. Sollte sich das Unternehmen aus Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) aber gegen Erfurt entscheiden, müsse über die Vorleistungen einer höheren sechsstelligen Summe geredet werden. "Es kann möglich sein, dass wir dieses Geld zurückfordern", meinte Jäger.

Die Entscheidung über den Standort war vor kurzem erneut vertagt worden. Die Stadt Erfurt hatte für die Ansiedlung eine Gesellschaft als Bauträger gegründet. Kommunalpolitiker sprachen von bis zu 1600 neuen Arbeitsplätzen, mittlerweile ist in Wirtschaftskreisen von 250 Arbeitsplätzen die Rede. In Erfurt haben bislang das Kundenservice-Center des Unternehmens, die Auskunft sowie die Tochter TelePassport mit insgesamt rund 850 Beschäftigten ihren Sitz. (dpa) / (mw)