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Ericsson gibt Gewinnwarnung aus

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Der schwedische Konzern Ericsson erwartet für das erste Quartal 2001 Verluste in Milliardenhöhe. Der viertgrößte Handyhersteller nach Nokia, Motorola und Siemens ließ verlauten, es sei mit einem Minus von ca. 920 bis 1,2 Milliarden Mark vor allem aufgrund der Konjunkturabschwächung in den USA zu rechnen. Noch bei der Veröffentlichung der Jahresbilanz für das Jahr 2000 hatte Ericsson mit einem Null-Ergebnis vor Steuern bei einer Umsatzsteigerung um 15 Prozent gerechnet. An der Stockholmer Börse reagierte der Kurs der Ericsson-Aktie mit Verlusten um 16 Prozent auf umgerechnet ca. 14,50 Mark. Ihr Wert hat sich damit seit dem Jahreswechsel um 40 Prozent vermindert.

Schon im Jahr 2000 hatte Ericsson durch den Verkauf von Mobiltelefonen Verluste von 3,42 Milliarden Mark eingefahren, welche aber durch Gewinne mit anderen Aktivitäten von 5,77 Milliarden Mark wieder aufgefangen werden konnten. Um den momentanen Abwärtstrend nun aufhalten zu können, arbeitet das Unternehmen jetzt an einem Sofortprogramm zur Kostendämpfung. (dal)