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Ericsson holt gegenüber Nokia auf

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Nokia – weltweit führender Hersteller von Mobiltelefonen – verzeichnete für das erste Quartal ein außerordentlich gutes Ergebnis: Der Umsatz stieg um 69 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Der Gewinn konnte dabei sogar um 76 Prozent auf 1,3 Milliarden erhöht werden. Damit übertraf das finnische Unternehmen sogar die eigenen Prognosen und korrigierte deshalb auch die bisher vorhergesehene Gewinnzunahme von 30 bis 40 Prozent für das ganze Jahr nach oben. Vorstandchef Jorma Ollila erklärte, er sei "außerordentlich erfreut über den herausragenden Erfolg" seines Unternehmens.

Auch Branchenzweiter Ericsson meldet Rekordsteigerungen: Der erwirtschaftete Gewinn im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres konnte mehr als vervierfacht werden und stieg auf 716 Millionen Euro. Damit konnte Ericsson ein gutes Stück zum Hauptkonkurrenten Nokia aufschließen. Der Gewinn entspricht 0,25 Euro pro Ericsson-Aktie. Der Umsatz stieg um 42 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Kurt Hellström, Präsident des schwedischen Telefonkonzerns, erklärte, er sei sehr zufrieden, dass auch die Profite durch Geschäfte mit den Mobilfunknetzbetreibern – dem größten Bereich von Ericsson – weiter angestiegen seien. Das starke Wachstum führte er aber auch auf die rege Nachfrage bei den Mobiltelefonen zurück. Der Markt der mobilen Internet-Terminals wachse sehr stark und so habe man die Prognosen für das Jahr 2000 von 20 auf 25 Prozent Gewinnsteigerung erhöht. (mst)