Ericsson leitet 5G-Forschungsprojekt der EU

Das METIS-II-Projekt der EU soll Konzepte und Empfehlungen für den 5G-Mobilfunk bewerten und Vorschläge zu dessen Standardisierung vorlegen. Wie auch beim Vorgängerprojekt übernimmt Ericsson die Projektkoordination.

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(Bild: dpa, Wolfram Scheible/Deutsche Telekom»)

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  • Reiko Kaps

Der Mobilfunkentwickler Ericsson koordiniert auch die Entwicklung der 5G-Mobilfunks im METIS-II-Projektes der Europäischen Union, gab das Unternehmen bekannt. Das METIS-II-Projekt soll die Gestaltung des 5G-Mobilfunksystems und Empfehlungen für die 5G-Standardisierung erarbeiten.

Dem Projekt gehören 23 Netzausrüster sowie europäische Netzbetreiber und Forschungseinrichtungen an, die aus der EU aber auch aus Japan, Südkora, den USA und China kommen. Damit treibe das Projekt "auf einzigartige Weise die weltweite Konsensbildung nicht nur innerhalb der Mobilfunkbranche, sondern auch mit anderen Wirtschaftszweigen voran", erklärt Ericsson.

Die Forschungsergebnisse von METIS-II will man anschließend an Einrichtungen, Foren und Standardisierungsgremien weitergeben. Das Projekt wird im Rahmen des H2020-Forschungsprogramms der EU finanziert und hat ein Budget von 8 Millionen Euro. Es soll an die Erfolge des Vorgängerprojekts METIS anknüpfen, das ebenfalls von Ericsson geleitet und koordiniert wurde.

Außerdem übernimmt das Unternehmen die technische Koordination des mmMAGIC-Projekts (Millimetre-Wave Based Mobile Radio Access Network for Fifth-Generation Integrated Communications), das eine neue Funkschnittstelle für die Frequenzen zwischen 6 und 100 GHz entwickeln soll. Das mmMAGIC-Projekts ist ein Unterprojekte von METIS-II. (rek)